weitere Einsatzbereiche (Hörimplantat, Asperger, Unterachivement)

…darüber hinaus…

Hilfreich bei Hörgeschädigten

Bei Hörgeschädigten muss nach dem Einsetzen eines Implantats die Sprache neu oder erst erlernt werden. Dies bedeutet im Normalfall viel Übungszeit und Korrekturaufwand durch eine zweite Person. Durch die in unserer Kompensations- Software integrierte Vorlesefunktion kann der Implantat-Träger seine Aussprache/Lautsprache selbst kontrollieren und dadurch selbstständig trainieren. Die Software SprintPlus bietet hier neben dem Vorlesen eines ganzen Wortes auch die Option ein Wort silbierend, buchstabierend, phonetisch oder als Synthese (erst phonetisch und anschließend als Wort) vorlesen zu lassen. Somit ist ein schrittweises Herantasten an die richtige Aussprache maximal unterstützt.
Darüber hinaus existieren verschiedene Vorlesesprachen, so dass z.B. auch die englische Aussprache trainiert werden kann.

Hilfreich bei Asperger

Kinder und Jugendliche mit dem Asperger Syndrom (AS) haben - wie alle Autisten - Probleme bei der Verarbeitung von Reizen, eine sensorische Überempfindlichkeit und Schwierigkeiten auf dem Gebiet der sozialen Beziehungen. Auch helfen Ihnen Rituale, Symbole und eine gleichbleibende Struktur.
In der Schule wird in den höheren Klassen immer stärker das selbstständige Arbeiten gefordert, der sichere Rahmen, der in der Grundschule eventuell vorhanden war, verändert sich deutlich.
Um das Bedürfnis an Struktur und Organisation zu bedienen kann die Mind Mapping Funktion von Kurzweil 3000 helfen. Hier können Gedanken festgehalten und strukturiert werden. Templates (Musterdateien) können angelegt werden, die immer wieder zur Verfügung stehen.
Jüngeren Kindern können z.B. die bebilderten Homofon-Wörterbücher in SprintPlus helfen einen besseren Zugang bzw. das Verständnis zu Worten und damit Texten zu finden.
Es ist jedoch jedes Kind anders. Daher nutzen Sie unsere Test-Versionen.

Hilfreich bei Underarchievement

Sogenannte „Underachiever“ („Minderleister“) zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Schulleistungen deutlich hinter ihren „eigentlichen“ Möglichkeiten zurückstehen. Es handelt sich um hochbegabte Kinder, die die Lust und Motivation am Lernen verloren haben. Sie schöpfen ihr Begabungspotential nicht aus und haben Schwierigkeiten, ihr Potenzial im schulischen Kontext in entsprechende Leistungen umzusetzen. Probleme finden sich oft im Sozialverhalten, aber auch beim Lernverhalten.
Oft zeigen besonders begabte Kinder Lernprobleme, da sie das Lernen nicht wirklich lernen, sondern Dinge/Inhalte „einfach wissen“. Daher “lernen sie das Lernen“ nicht und kommen dann in der weiterführenden Schule an ihre Grenzen, da ihre bisherigen Strategien nicht mehr greifen.
In einer Lerntherapie für Hochbegabte müssen Inhalte, Materialien und Lernwege gefunden werden, die zu den Interessen des Schülers und seiner Art zu denken passen. Über Gespräche und Beobachtungen kann eine Lerntherapeutin ein Gespür dafür bekommen, unter welchen Bedingungen schulrelevantes Lernen besser gelingt.

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